ISLANDHUNDE fra DYRGJADOTTIR
ISLANDHUNDE fra DYRGJADOTTIR

18.02.2019

Nachdem ich nun doch etwas länger hier faul war, gibt es heute eine kleine Story zum Thema "Islandhunde jagen nicht!"

So steht es ja leider oft recht unpräzise in vielen Beschreibungen der Rasse und der neue Islandhundebesitzer ist dann schnell deprimiert...uhhh....mein Hund rennt ja allem hinterher, was sich schnell von ihm wegbewegt! ja, auch treiben ist ein Form von jagen und das machen sie mit Passion, war ja schließlich ihre Arbeit, also liebe Leute, an die Arbeit und das Hundchen erzogen..kann ein Weilchen dauern, aber es lohnt sich. So, und nun meine Geschichte von gestern:

 

An diesem herrlichen Sonnen-Sonntag war ich natürlich im Wald mit dem Jungvolk und traf dort eine gute Bekannte mit netter Hündin und alle flitzten um uns herum und hatten gute Laune und die Frauchen schwätzten. Ups...1,2...aber wo ist 3? Vanadís sahen wir gerade noch mit der Nase am Boden im Tal verschwinden, wohlgemerkt "kein Ton"! Mein rufen hat sie einfach überhört, war ja auf Fährte...ohoh! 

Wir gingen weiter, hörten sie dann bellen, nicht sehr weit weg, dann war Ruhe. An der nächsten Gabelung ging meine Bekannte einen Weg Richtung "wir hörten dich da" und ich ging zurück. Inzwischen waren gute 5 Minuten vergangen. 

Zurücklaufend traf ich zwei Mädels mit Dalmatiner, auch die hatten keinen kleinen rot-weißen Hund gesehen. So langsam wurde ich kribbelig als plötzlich vor uns ein Reh recht flott aber unaufgeregt den Weg querte. Stjarna wollte sich gerade aufregen, als da doch direkt hinter dem Reh unsere Streunerin aus dem Gebüsch freudig auf uns zu kam, das Reh war in dem Moment weg und völlig egal. 

Nun finde ich es alles andere als toll, wenn mein Hund den Tieren des Waldes hinterhersteigt, aber ich mußte breit grinsen. Hat sie uns doch das hochgescheuchte Reh direkt zugetrieben, das Bellen war sicher beim hochscheuchen und dann hat sie es anscheinend lautlos getrieben, tolle Arbeit mein Mädchen! Deshalb wirkte das Reh auch gar nicht "flüchtend" eher genervt und verwirrt. Natürlich war es meine Schuld, wer schwätzend durch die Pampa schleicht und nicht aufpasst...tststs...

Auch Stjarna macht daheim tolle Arbeit mit unseren etwas freigeistlich veranlagten Hühnern, die gehören zurück in ihr Revier, husch husch! Wenn sie ein Huhn in die Ecke getrieben hat, legt sie ihre Vordepfoten darauf und dann den Kopf auf das Huhn. So kann ich es dann nehmen und aus der "to freeze" Situation erlösen. Stjarna macht dabei einen Heidenkrach, aber noch nie hat sie ein Tier verletzt. 

Und Tamin? die scheucht gerne die Raben in die Luft , bellt das Reh an (zum totlachen) und ist nie weiter als 100 m von mir weg, es sei denn, Stjarna legt vor. Aber auch dann ist sie immer als erste wieder bei mir in Sicherheit, meine kleine Fräulein "Vorsichtig". 

Es ist mir ein wirklich großes Anliegen zu vermitteln, dass Islandhunde zum einen Individuen mit unterschiedlichen Veranlagungen sind, aber eben auch excellente Treibhunde. In welche Richtung ihr das lenkt, dass ist Eure Sache!

In einem Interview mit dem Kynologen Günther Bloch antwortete er auf die Frage: "Was stört Sie am meisten an den deutschen Hundehaltern?" : Am meisten störe ihn, dass sich Leute Hunde kaufen und sich hinterher darüber beschweren, dass der Hund genau das tut, wozu er einst gezüchtet und gebraucht wurde.

Dem habe ich nichts hinzuzufügen und auch international ist man sich in Islandhundekreisen einig, dass die Rasse in ihrer Ursprünglichkeit erhalten werden soll, was zur Folge hat: Es bleibt ein Hund für Liebhaber des freundlichen nordischen Eigensinns !  Hurra!

30.07.2018

 

Hüteinstinkttest mit Tamin

 

Vorgestern waren wir im Bergischen Land bei Frank Doll zum Hüteinstinkttest. Nachdem ich so etwas ja vor 2 Jahren schon mit Vanadís und Stjarna in Holland gemacht hatte, fuhr ich sehr gespannt in dieses kleine Abenteuer. Nun mit meiner Tamin, die jetzt bald zwei Jahre wird und erlebte eine Überraschung. 

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Teilnehmer erklärte uns Frank zunächst die Unterschiede im Arbeitsverhalten der Rassen und die Formen des hütens oder treibens. 

Dann ging es auch schon los..erst durfte jeder Teilnehmer einmal ohne Hund die Schafe treiben…sozusagen einmal reinfühlen. 

Schwups waren wir dran und ich ging mit Tamin in den Pferch, leinte sie ab und schnappte mir den Schäferstock. Ich trieb die Schafe vor mir her und Tamin wunderte sich und sie hielt deutlich Abstand, der Schwanz hing unten. So hatte ich mir das mit meiner Fräulein Vorsichtig vorgestellt. 

Schnell bemerkte ich, dass sie am meisten der Stock in meiner Hand störte ( …ja, sie bekommen daheim täglich Prügel...grins, also keine Ahnung warum sie davor kneift). Ich lege also den Stock weg und weiter geht’s…ich treibe und sie läuft schön still hinter mir her, bleibe ich stehen kommt sie heran, ich ermuntere sie und so geht’s eine Weile weiter, Elke treibt und Tamin folgt und grübelt…Ende des ersten Versuches. Pause.

Inzwischen schaut sie aufmerksam den anderen Teams zu und kommentiert manchmal, so wie die anderen auch.

Im zweiten Durchgang gibt es neue Schäfchen und der Tanz beginnt von vorn, den Stock lasse ich gleich weg. Ja was soll ich sagen: Tamin hat wohl nachgedacht in der Pause und nach der Verkostung von etwas Schafsschit geht sie nach vorne, bellt…und oh Wunder, die Schafe bewegen sich! Aha…und gleich nochmal versucht…yep! Ich denke mir, toll…aber sie ist immer noch so weit weg von den Schafen und so versuche ich vor die Schafe zu gehen und tatsächlich bleibt sie dahinter…nicht lange, aber immerhin. Wieder bellen und Sprung nach vorn…dann einmal rund um die Tiere…ich mache mehr action und sie  geht mit und als die 5 Minuten um sind, habe ich das Gefühl: Das war jetzt gar nicht so schlecht. 

Tamin bekommt jetzt Futter und schläft sofort unter meinem Stuhl ein, schweißabwisch und träum!

Wieder am Kaffeetisch darf jeder seine Einschätzung zum eigenen Team abgeben. Ich schätze meinen Hund als zu vorsichtig und zu wenig aktiv an den Schafen ein, immer den Vergleich zu Vanadís vor Augen. 

Frank gibt mir nun ein völlig anderes feedback. „Dieser Hund hört dir zu und ist ganz bei dir, schon beim ableinen stürmt sie nicht los, sondern bleibt ruhig und geht mit dir. Der Abstand des Hundes zu den Schafen ist nicht zu groß, denn die Schafe reagierten sehr gut auf sie, sie mußte nicht viel machen um die Tiere zu bewegen, das ist gut so.“

 Aber ich habe zu viel action gemacht und muss sie besser führen und herausfinden lassen, was zu tun ist. Meine Tamin ist gar nicht das kleine Hascherl, für das ich sie immer halte, sondern sehr wohl sehr präsent, dabei aber nicht hektisch und nicht zu laut. 

Frank sagt mir auch, dass ihm Hunde, die man von Grund auf langsam aufbauen kann viel besser gefallen, als diejenigen, die man immer bremsen muss. 

So saß ich da und es ging mir eine Licht auf: Mein kleine Fräulein Vorsichtig ist jetzt fast erwachsen und ein richtig toller Hund! Sie ist vorsichtig, aber nicht ängstlich und das Größte für Tamin ist…mir alles recht zu machen und bestätigt zu werden…also „will to please“ beim Islandhund. 

Und die Moral von der Geschicht: „Unterschätz das Fräulein Vorsicht nicht!“

Mit einem fetten Grinsen im Gesicht sind wir nach Hause geschwebt.

Ganz sicher wird das nicht unsere letzte Begegnung gewesen sein und großen Dank an Barbara Miketta fürs organisieren! 

Nette Bekanntschaften, leckerer Kuchen, nette Hunde und gemeinsame Arbeit mit anschließenden Unterhaltungen und zufriedenen Hunden…was gibt es schöneres? 

Danke, Frank Doll, für den netten und professionellen Nachmittag! Wir sehen uns wieder!

 

Fotos gibt es leider keine, das Fotografieren war aus datenrechtlichen Gründen nicht erlaubt…deshalb hier ein Bild von Vanadís beim treiben!

Cári-Tjaldur ist zur Zucht zugelassen! click hier!

Neues von Tamin!  click hier!

24.07.2018

Wir waren im Fernsehen und sind so stolz! 9 Stunden wurde hier bei uns gedreht, so viele Einstellungen, so viele Interviews...was davon wie verwendet wird, darauf hat man keinen Einfluss und deshalb waren wir sehr gespannt!

....und ihr dürft mir glauben: Es ist gar nicht so einfach vor laufender Kamera und mit Mikrofon vor der Nase vernünftige Sätze zu formulieren....lach!

Aber die Profis von Dogma TV haben etwas wirklich schönes aus dem Tag gemacht und ich war überwältigt von den vielen Zuschriften! Spass gemacht hat es sowieso und unsere Rasse hat es verdient, Beachtung zu finden ohne sie zu glorifizieren. Ich hoffe, es ist gelungen und bedanke mich bei meinen kleinen und großen Stars! 

06.06.2018

Katla und Stjarna genießen im Sommerkleidchen die entspannte Zeit nach ihren Welpen und wir freuen uns über das rundum tolle feedback unserer Welpenkäufer. 

Der Sommer gibt schon beizeiten alles und wir wohnen sozusagen draußen. 

Unser kleiner Amerikaner Vandal wächst und entwickelt sich in jeder Hinsicht prächtig und hatte zur Lahn-Dill-Schau im April seinen ersten gelungenen "Show-Auftritt". 

Die ersten beiden HD Ergebnisse des J-Wurfes sind Grund zur Freude: Tandri und auch Hjörtur haben eine A-Hüfte! 

..und so ganz nebenbei hat die homepage die 400000 Besucher geknackt...Danke an alle, die uns hier so oft besuchen! 

Ansonsten freuen wir uns auf die Urlaubszeit und wünschen allen unseren Freunden einen tollen Sommer!

27.04.2018

Kurz bevor der große Abholmarathon begann, hatten wir noch ein highlight der besonderen Art. Einen ganzen Tag lang war das Team von "dogmaTV" hier und nun sind wir so gespannt auf den Beitrag, der in den nächsten Wochen bei "hundkatzemaus" auf VOX gesendet wird. Es hat einen riesen Spass gemacht und wir hatten herrlichstes Wetter!

 

...nun sind hier noch zwei Welpen für einige letzte Tage und dann wird bei uns der Alltag wieder einziehen. Wie immer sind die strahlenden Gesichter der neuen Welpeneltern der schönste Lohn den man als Züchter bekommt. Die ersten feedbacks sind da und es läuft alles bestens. Das freut uns sehr!

Und wie geht es uns nach diesen 10 Wochen? Noch nie hattten wir zwei Würfe so dicht beieinander und das für uns tollste zuerst: Die beiden Mütter haben wunderbar harmoniert und sich sogar ins Säugen geteilt, Katla und Stjarna...das habt ihr so toll gemacht und dies ist bei weitem kein Selbstverständnis!

Das alle Welpen bereits bei Geburt reserviert waren, hat uns ganz entspannt in die Zeit der Aufzucht gehen lassen. Der Start war wenig gut, wir haben eine kleine Hündin nach nur zwei Tagen gehen lassen müssen. Es war das erste Mal, seit ich züchte und es beutelt einen ordentlich. 

Die ersten Wochen verliefen dann ganz wunderbar und dann wurde mein Mann krank...so wie viele in diesem Jahr...eben richtig. Während ich hier weitestgehend alles alleine managte, erkrankte einer der Welpen. Es war zum heulen, dem Kleinen ging es sehr schlecht und wir wußten zwei Tage nicht, ob er es schaffen wird. Ich werde später genaueres über Kuldis Krankheit berichten, denn da es eine seltene Krankheit war, brauchte es einige wichtige Tage bis zur Diagnose. Ich fuhr in diesen Tagen scharf am Limit meiner Kraft und bums...wurde auch krank. Zum Glück ging es meinem Mann dann wieder besser und meine Schwester kam aus Sachsen zu uns, um uns zu helfen. Trotz aller dieser Widrigkeiten hatten wir Freude und Spass mit den kleinen Trollen und Elfen und vor allem die letzten beiden Wochen waren noch einmal zum dran freuen und genießen. Das Wetter hatte endlich ein einsehen und wir rutschen nahtlos vom Winter in den Sommer. 

Rückblickend war es eine wie immer schöne, aber auch vor allem mental sehr anstrengende Zeit. Zwei Würfe aufzuziehen ist schon ohne unerwartete Schwierigkeiten ein 24 h Job, aber unter den erschwerten Bedingungen habe ich meine Grenzen deutlich gespürt und bin nun froh, dass alles wieder im Lot ist und dass vor allem meine  Welpen trotz allem ALLES das hatten, was sie brauchen, um als fröhlich, freche Islandhunde in die große Welt zu ziehen. 

Wie immer ist nach dem Wurf auch vor dem Wurf....ob ich allerdings in diesem Jahr nochmal Lust habe, das kann ich im Moment beim besten Willen nicht sagen, aber was ich sicher weiß ist, dass der nächste Wurf mit Vanadís sein wird...

Katla geht in ihren wohlverdienten Unruhestand und benimmt sich gerade, als wäre sie ein Welpe...tststs...

Welthundeausstellung Leipzig 2017...war toll!

Was für eine Woche! Am Mittwoch machte ich mich mit Tamin auf den Weg nach Leipzig. Lange schon hatte ich beschlossen mit ihr dieses Abenteuer zu wagen frei nach dem Motto: Es kommt wie`s kommt! 

Ganz besonders habe ich mich über meine drei Mädels gefreut, die zur DCNH World Club Show am Donnerstag gemeldet hatten! Diese war in der Alten Messe und ich kann mich nicht erinnern schon einmal so eingepfercht gewesen zu sein, eng, furchtbar laut und wenig einladend. Ok...auf in den Ring! Katlas Tochter Hrina wurde in Zwischenklasse excellent 2 und Ylvies Tochter Frigg-Sóley in offener Klasse excellent Platz1, Smillas Sohn Eskil bekam eine very good 2. Gratulation Mädels! Ich bin stolz auf Euch! 

Tamin machte ihre Sache im Ring wirklich richtig gut, der finnische Richter lobte ihre Knochenstärke, ihr Gangwerk und ihren Ausdruck und gratulierte mir zum Platz 1...very good, auf meine Frage nach dem warum, meinte er, sie sei noch nicht genug entwickelt. Es erinnerte mich an Bremen vor drei Jahren...und ich war mächtig stolz, dass die Kleine alles so gut gemeistert hat und am Rande dieses grandiosen Getöses auch noch friedlich zu meine Füßen einschlief.

Der Freitag, also die eigentliche World Dog Show war in der neuen Messe Leipzig und hier war das Ambiente wirklich weltmeisterlich! Ganz viel Platz, Teppichboden, große Bewertungsringe und tolle Organisation. 

Die Islandhunde waren bereits 9 Uhr die ersten, wir trafen viele liebe Freunde und besonders freue ich mich über das  excellent 2 von Katlas Tochter Harpa Silvra, weit angereist aus der Bretagne. 

Mit Tamin im Ring war ich irgendwie entspannter als am Tag zuvor und sie war ganz bei mir, ich sah nicht viel um mich herum, konzentrierte mich ganz auf sie und unsere Kommunikation...schön locker bleiben...dann noch mal up and down und excellent Platz 1....meine Kleine...Weltjugendsieger !  Da war ich jetzt doch ehrlich gerührt...und das Adrenalin machte den Endorphinen platz, ich hab sicher den ganzen Tag gegrinst wie ein Honigkuchenpferd.

Es war toll in Leipzig, nicht nur weil wir diesen Titel heimbringen, sondern weil wir viele Freunde und Bekannte trafen, nette Gespräche führten und einfach eine schöne Zeit hatten. 

Tamins schöner Bruder Einar-Lagsi schaffte in Leipzig den unglaublichen hattrick, er gewann alle drei Tage den Titel...Lagsi ist ganz oben auf dem mittleren Bild. ..und jetzt? jetzt bräuchten wir ein Wochenende zum ausschlafen, aber Schlaf wird sowieso überbewertet...schön wars! 

Wir sind in der A-Klasse!   juhu!

...und wir haben das 3. A-Klasse Mädel! Tamin hat eine A1 Hüfte! Das freut den Züchter sehr, nach Stjarna und Vanadís nun auch die Kleine! 

Mein Tierarzt lehnt sich ja bei der Prognose direkt nach dem Röntgen nicht weit aus dem Fenster, denn ausgewertet wird sowieso von einem anderen Arzt, aber er fand an Tamins Röntgenbild nichts zu meckern, der offizielle Auswerter wohl auch nicht und so sind wir sehr frohgemut ob dieser Tatsache, macht es doch für die Zucht vieles einfacher. Die erste Hürde wäre also überflogen und Tamin zeigt mir auch täglich, dass sie gerne große Sprünge macht. Oft halte ich die Luft an, wenn sie angeflogen kommt, kein Graben ist zu breit um locker und sicher darüberzuspringen. Bisher landete sie immer elegant und weich, aber man muss es ja nicht übertreiben mit dem Sport! 

Nach wie vor bin ich der festen Überzeugung, dass junge Hunde ihre Muskulatur am besten im Spiel mit Artgenossen trainieren können. Das freie Spiel ist soviel besser, als zu lange Spaziergänge. Wir sind damit natürlich fein raus...schließlich haben wir 5 Hündinnen und mindestens vier davon spielen täglich sehr oft miteinander. Manchmal wird sogar Oma Smilla fast welpig und startet einen großen run durch die Wiesen. Aber die körperbetonten Spiele von Hunden , die sich wirklich kennen, sind immer wieder toll. Keine meiner Hündinnen spielt auf diese Art und Weise mit fremden Hunden, denn dazu gehört Vertrauen und sich gut zu kennen. Auch wenns mal ruppig wird..die Grenzen sind klar und es sind keine Objektspiele, sie spielen miteinander um des Kontaktes Willen. Ist ein Objekt der Begierde (Spielzeug, Futter) dabei, kann aus dem Spiel sehr schnell Ernst werden, je nachdem wie wichtig dem einzelnen Hund dieses "Ding" ist. Meine Erfahrungen lehrten mich: Spielzeug weg...und alles bleibt friedliches körperbetontes Spiel oder Laufspiele. 

ich spiele z.B. mit einem Ball einzeln mit den Hunden und das dann bitte nach Regeln, Ballspiele sind toll um ganz viel Kontrolle zu integrieren. Das sofortige hinter dem fliegenden Ball herhechten ist die Ausnahme...schau mich an, komm erst hierher, warteeeeee und such...so tolles Training mit großem Nutzen für den Alltag. Aber Spiel unter Hunden ist einfach das Größte und sehr lustbetont und ich wünsche auch jedem Einzelhund einen oder zwei ganz ganz tolle gute Hundefreunde mit denen sie unbeschwert spielen dürfen, wir Menschen können das nur ganz schwer ersetzen..stellt Euch vor wir wären ein Mensch unter Hunden..immer! keine schöne Vorstellung, oder?

in den nächste Tagen werde ich die Wurfplanungen aktualisieren und die Wütfe I und J bekommen ihre Seite.  wir genießen den tollen Herbst und freuen uns auf alles was kommt! 

...und wieder waren wir im Fernsehen!

09.05.2017

Heute war das Fernsehen da! RTL-Hessen hat bei uns einen kleinen Film gedreht und es hat uns bei bestem Wetter einen Riesenspass gemacht:

 

 

Showtime in Hoenderloo und erstes Hütetraining am 11. und 12.6. in Holland

Ein großartiges Wochenende liegt hinter uns. Wir fuhren zur Holländischen Clubschau für Islandhunde und dachten uns...einmal unterwegs, nutzen wir die Chance auch das Arbeitsverhalten unserer Hunde zu testen. In dem Video seht ihr Vanadis bei ihrem allerersten Einatz an den Schafen. Was soll ich sagen? Ich war platt....sie agierte wie ein Profi und sehr selbstsicher wußte sie sofort..und ich meine sofort..was zu tun ist. Besser als ich...ich war klar überfordert damit, meinen Hund zu führen, auf mein Füße aufzupassen und noch die Schafe im Blick zu haben und rückwärts zu laufen...

Die Trainerin erzählte uns, dass dieses spontane richtig arbeiten nicht alltäglich sei und sie hätte schon viele Islandhunde im Training gehabt, die mit Schafen einfach nichts anzufangen wußten. Also, meine Mädels wußten es! Auch Stjarna war ganz bei der Sache...erst hat sie mich ungläugig gefragt: darf ich das wirklich???? und dann war sie (wie gewohnt) gleich etwas sehr schnell unterwegs, lies sich aber bremsen und hörte zu. Nebenbei wurden gleich noch zwei Enten in die Luft gescheucht..um aber gleich zu den Schafen zurückzukehren. Es war für mich ein Aha-Erlebnis und ich habe wieder etwas über meine Hunde gelernt. Den größten Eifer legten beide Hündinnen und auch Eskil beim zurücktreiben von weggelaufenen Schafen an den Tag...sehr typisch für die Rasse. Das einfache Treiben fanden sie manchmal schnell langweilig und wenn die Schafe sich nicht bewegten...hatten auch die Hunde nichts zu tun...und man konnte mal pinkeln gehen, oder sich vor Freude im Gras wälzen, oder ein kühles Bad nehmen...aber wehe es kam wieder Bewegung...ahhh...dafür bin ich da und sauber wurden die verlorenen Schäfchen zur Herde zurückgebracht. 

Auf zur Clubschau und wer hätte das gedacht?

Vanadis (Zwischenklasse V1) wird Best of opposite sex (Beste Hündin der Show von 23!) Meine Kleine...ich war überwältigt! Die Richterin Frau Barbara Bruns sagte mir nach der Ausstellung, das ihr Vanadís sportliche Art gefällt und sie komme selbst von den Arbeitshunden und Vanadís sieht man an, dass sie all das an Grundausstattung mitbringt, was für einen Arteitshund wichtig ist. Nun wußte sie nichts vom Tag vorher und so hat es mich umso mehr gefreut, da sie damit den Nagel auf den Kopf traf.

Konnte Vanadís noch im trockenen laufen, so traf es die folgenden sehr nass. Stjarna war mit 7 Hündinnen im Ring...und gewann diese Konkurrenz im strömenden Regen und am Ende gabs noch das Reserve CAC dazu...hinter Supersternchen Vanadís.

Smilla war mit 5 Hündinnen in der Veteranenklasse auch nicht gerade konkurrenzlos und ein wunderbarer 2.Platz bewahrte mich davor mit drei Hündinnen um die beste Hündin laufen zu müssen. Smilla macht Spass im Ring...selbst unterm Schirm ist sie einfach cool!

Ja und Eskil, der schafgeprüfte Smillasohn gewann eine starke Rüdenkonkurrenz in der offenen Klasse, V1 für Elsa und Eskil! hurra! ...das V2 ging an einen Smillaenkel: Runar fra Idunn Sohn von Samur fra Dyrgjadottir.

...bleibt mir zu sagen: Ich bin sehr stolz auf meine eigenen Hunde und die aus meiner Zucht!  Sie können arbeiten und sich in einer Show präsentieren...das ist des Züchters Hochgefühl...ud ich konnte gestern ein paar kleine Freudentränchen nicht verstecken. 

Ein super Drumherum rundete diesen Tag ab...wir sehen uns gerne wieder 2017 in Holland!

..und schon wieder waren wir im Fernsehen:

Diese Woche war vielleicht was los hier!  Drei Welpen sind ausgezogen, Stjarna wurde eher läufig als erwartet und ich fuhr nach Holland, da es am Freitag mit den beiden noch nichts wurde durfte ich Mika mit zu mir nach Hause nehmen, ich mußte ja zurück, da Harpa abgeholt wurde. Mika hat sich in unserem Weiberhaushalt sehr wohl gefühlt und auch mit den zwei Welpen sich super benommen. Am Sonntag abend haben die beiden dann auch endlich Hochzeit gehalten und nun hoffen wir, dass dies auch Früchte tragen wird, in vier Wochen wissen wir mehr!

DAS highlight der Woche war aber gestern unser live-Fernsehauftritt bei Hallo-Hessen in Frankfurt. Zum Glück wohnen Haki und Hrefna ja ums Eck und so konnte ich die beiden noch einmal "ausborgen". Hrefnas Herrchen Micheal hat uns begleitet, vielen Dank dafür, ich hätte das alleine nicht gepackt und mein lieber Mann war ja mit dem Rest der Bande ich Richtung Holland unterwegs um Mika wieder nach Hause zu bringen. 

Also startete ich gestern gegen 12  alle einsammeln und auf nach Frankfurt. Dort wurden wir sowas von herzlich empfangen und von überall her strömten Mitarbeiter um die Welpen und meine Hunde zu knuddeln. Im Studio angekommen war natürlich erst einmal alles sehr spannend und neu und der Ablauf des Nachmittages wurde besprochen. Werden die Hunde still sein, wenn sie still sein müssen? Wo bringen wir die Welpen unter? usw...

Die Welpen konnten zwischenzeitlich unter Michaels Aufsicht im Patio toben und ich konnte mit den beiden großen noch eine Pi-Runde drehen, dann war schon Maske... und los gings..puh ich war so aufgeregt und die Hunde wurden immer müder, gut so! 

Endlich im Studio und auf der Couch war es dann plötzlich sehr entspannt und locker fast wie im heimischen Wohnzimmer und von den Kameras habe ich während der Sendung eigentlich gar nicht so viel mitbekommen, aber die Scheinwerfer...oh oh..es war tropisch und das war auch ein Grund mit dafür, dass die Hunde so platt waren. Während der Sendung versuchten Katla und Stjarna dann unter das Sofa zu kriechen. 

Das Ganze war schneller vorbei als ich dachte und als der Moderator das Ende ankündigte war ich sehr überrascht, die Zeit war verflogen und ich wollte doch noch so vieles sagen...hatte ich überhaupt etwas wichtiges gesagt...mh??? 

Der Knaller war die kleine Fjóla, die während der Sendung einfach mal so und ganz alleine und in der ihr eigenen Ruhe das Studio untersuchte und zu jedem HALLO HESSEN sagte, so eine kleine fesche Nudel! 

Auf der Heimfahrt war absolute Ruhe im Auto und in Leun angekommen, mußte ich Haki aus dem Kennel heben, er schlief so fest wie ein Bär im Winterschlaf! 

Gegen 20 Uhr waren wir alle wieder daheim, ein Stau in Frankfurt mußte natürlich auch noch sein...meine Hunde waren platt und ich auch...es war ein spannender und toller Tag und ich bin sehr stolz auf meine Hunde, die sich so ruhig und entspannt verhalten haben und für die Welpen war es sicher ein großes Abenteuer! 

 

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aktualisiert:

18.02. 2019

seit 1.11.2012 neue hp online

400.000 Besuche im

Mai 2018 

 

Unsere Zuchtstätte ist genehmigt nach §8 Abs.1 Nr.8a TSG durch die Abtg. Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Lahn-Dill-Kreises am 5.10.2017

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