ISLANDHUNDE fra DYRGJADOTTIR
ISLANDHUNDE fra DYRGJADOTTIR

Rückblick auf eine herrlich entspannte Welpenzeit

vom 28.10.2026

Fangen wir mal von hinten an: Undri und Ugla-Skadi könnte es in ihren neuen Zuhause nicht besser gehen und nun bin ich es, die mit Fotos und kleinen Berichten gut versorgt wird. Ugla-Skadi ist bei Bettina und hat mit Míla und Holly zwei Freundinnen im Haus. Míla ist der "Geldsuchhund" und klein Skadi soll einmal in ihre Fußstapfen treten. Bis dahin hat sie bei Bettina in der Zwergenhundeschule mit eigener Halle alles was ein kleiner neugieriger Hund so braucht zu Glücklichsein. Undri ist nun der heimliche Chef auf dem Leiterhof bei Renee und Christian und macht seinen Job als Traktorbeifahrer schon sehr cool. 

Für mich war dieser Wurf sehr besonders, denn hier gab es noch nie nur zwei Welpen. Am Ende war es eine völlig neue Erfahrung und eine wunderbare entspannte Zeit. Noch nie war ich nach der Aufzucht eines Wurfes so erhohlt und noch nie habe ich selbst die neunte Woche aus vollen Zügen genießen können. Lilja ist eine sehr junge Mutter und auch für sie war diese Zeit eine Zeit des Lernens und auch noch nie hatte ich eine Mutterhündin die so ausdauernd und fröhlich mit ihren Kindern spielte. Dennoch konnte sie klare Grenzen setzen und so ihrer Mutterrolle voll und ganz gerecht werden. 

Immer wieder erwischte ich mich bei dem Gedanken, dass sich so manche Menscheneltern einmal anschauen sollten wie die "Hundekinder" im Familienverbund erzogen werden. Ein "Nein" und eine klar gezogene Grenze zerstört kein Vertrauen...es schafft Sicherheit und Bindung. Immer wenn ich beim beobachten dachte: "oh...Lilja...das ist jetzt aber ganz schön derb" wurde ich im nächsten Moment eines besseren belehrt weil die Welpen wieder zu heftig agierten...also nochmal Bescheid gesagt und es quietscht. Ja nur kein bedauern. Lektion gelernt und weiter gehts im Spiel. Diesmal mit klaren und nachhaltig respektierten Grenzen.  

Die beiden Omas hatten sich beizeiten Respekt verschafft. Vanadís macht das wie einst meine Smilla kurz und knapp und klar. Tamin braucht etwas länger bis es ihr zu bunt wird, aber dann kann auch sie sich Respekt verschaffen. Immer wieder herrlich ist zu sehen, dass dijenige "Althündin" die am klarsten agiert von den Welpen immer wieder gesucht wird und man versucht: "Wie kann ich der Oma möglichst nahe kommen ohne dass sie unwirsch reagiert?" ...und zack hat man sich vorsichtig an ihren Schwanz geschlichen und schläft dort seelig und sicher ein. 

Zum ersten Mal hatte ich eine Mutterhündin die schaukelt! ganz klar, Lilja ist hier geboren und hat natürlich als Welpe auch schon geschaukelt. Was für ein Heidenspass! 

Irgendwer sagte einmal dass es mit zwei Welpen ja der gleiche Aufwand wäre wie mit 4-6. Nun ja, unser Urlaub geht da rein, egal wieviele es sind und finanziell bleibt bei zwei Welpen auch nix hängen. Jedoch machen wir es nun mal nicht um reich zu werden (sind wir doch schon mit diesen Hunden!) Es ist und bleibt ein wunderbares Hobby und zwei Welpen machen wirklich viel weniger Arbeit und es ist viel mehr Zeit für jeden einzelnen da. Zwei Welpen hüpfen ganz alleine in ihre Tragetasche und ab geht die Post...wohin auch immer. Wir waren viel öfter schon draußen in der großen Welt. Na zwei nimmt man mal einfach so mit. Zwei schlafen auch immer zu den selben Zeiten und man hat Ruhephasen. Man klemmt sie sich einfach unter die Arme und nimmt sie mit, wohin man auch geht. Zwei Welpen dürfen beizeiten ganz lange in den großen Garten, sie machen eben nur weniger als halb so viel kaputt wie viele (es reicht trotzdem noch).

Es bleibt viel mehr Zeit für jeden zum kuscheln und für die wichtigen Dinge wie kämmen, Nägel schneiden, überall anfassen, massieren, stillehalten uswusf. 

Was müssen kleine Hunde nicht alles lernen! Auf den Fotos oben seht ihr deutlich dass 1000 Jahre Patriarchat ihre Spuren hinterlassen. Während Undri sich für den Traktor interessiert und eventuell noch fürs Getränke kaufen, räumt Skadi den Tisch ab, hilft beim putzen und im Garten. 

Die spannende Frage ist nun: Haben Welpen aus einem Zweierwurf Defizite gegenüber Welpen aus einem größeren Wurf?  Zwei Welpen sind immer satt, sie müssen sich nur gegen ein Geschwisterchen durchsetzen, haben allgemein weniger Stress. Dem gegenüber stehen all die oben bereits genannten positiven Faktoren und ich gaube wirklich nicht, dass es für nun mal offene und neugierige Islandhunde ein Nachteil sein wird dass man sich zu wenig durchsetzen mußte. Also überwiegen am Ende für mich ganz klar die Vorteile und da ich auf viel Erfahrung aus Zeiten mit großen Würfen oder fast gleichzeitig 2 Würfen sprechen kann bin ich mir sicher, dass diese beiden noch besser und noch intensiver auf ihr Leben vorbereitet wurden. Wichtig bleibt der Familienverbund und mit den beiden Omas haben wir auch hier alle Grundlagen gelegt. Ab der 5. Woche waren wir immer daheim, erst zwei Wochen mein Mann, dann drei Wochen ich. Das herrliche Herbstwetter war ein Geschenk obendrauf, wir hatten viel lieben Besuch und noch mehr Freude. 

Eins noch zum Thema "Zwei Welpen " ...die Abgabe ist schon speziell. Lilja war sehr irritiert und traurig, schleppte Spielzeug ins Körbchen und sie hat ihre beiden Spielkinder wirklich vermisst und eine Weile gesucht. Auch das war neu und hatten wir noch nie. Bei großen Würfen hatte ich immer den Eindruck die Hündin sagt gerne Tschüß und geht sich erholen. Lilja hätte die beiden gerne noch behalten, tja und wir eigentlich auch...

Auf dem mittleren Foto oben ist Undri schon abgeholt und es sah tatsächlich so aus, als würde sie sich von Skadi verabschieden. 

Fazit: War ich im ersten Moment fast enttäuscht über "nur" zwei Welpen, war es eine völlig neue wunderbare Erfahrung und wer weiß...vielleicht machen wir sie gerne wieder. Aber jetzt ist erst einmal Alltag eingzogen und wir begleiten die beiden Hundekinder in ihren neuen Familien und auf facebook(Bettina Schl) und instagram (islandhund_undri). 

Unser Ugla-Wurf ist schon 4 Wochen 

15.09.2026

Schnell wurden aus den kleinen Maulwürfen kleine Hunde und nachdem Lilja ihre Höhle wie eine Löwin bewacht hat ist nun endlich alles freigegeben und die beiden Omas dürfen sich an der Erziehung und Pflege beteiligen. 

Die beiden Minis erobern gerade ihre Welt und Mama Lilja verbringt immer noch viel Zeit mit ihren Kindern und sie sind einfach immer satt. Das führt zum einen zu einer herrlichen Ruhe nachts und zum anderen dazu, dass mein angebotenes Futter nur schwer Absatz findet. Also geht es eben weiter durch die Mutter. 

Ugla-Skadi ist ihrer Mutter nicht nur im Exterieur, sondern auch im Verhalten so ähnlich. Sie schläft immer zuerst, Futter wird total überbewertet und sie schaut sich die Welt erst an ehe sie losläuft, läuft dann aber mutig voran. Sie spielt wunderbar mit sich alleine und muss manchmal vor dem wilden Bruder gerettet werden.

Undri ist eben ein richtiger Kerl: groß, stark, schön und wild und laut und ein Muttersöhnchen. Immer braucht er noch einen extra Schluck Milch und jammert wenn er sich nicht beachtet fühlt. Aber Stresstoleranz muss geübt werden und so lernt er gerade, dass sein Gegröle nichts bringt. 

Er ist ein Klettermaxe und balanciert mit wachsender Begeisterung auf dem Kreiselbrett. Beim erkunden von neuen Lebensräumen überlässt er lieber Skadi den ersten Versuch. Was soll ich sagen...es ist wie im richtigen Leben! Nur zwei Welpen zu begleiten ist für mich sehr besonders und die Bindung ist tatsächlich enger, man hat ja viel mehr Zeit für jeden und die Zeit ist nicht mehr fern und wir packen sie in den Rucksack und nehmen sie mit in die noch größere Welt. Was mich nach so vielen Jahren Welpenaufzucht immer wieder extrem fasziniert ist die rasante Entwicklung in der 4. Lebenswoche. Hier werden aus Nesthockern in einer Woche kleine Persönlichkeiten, jeder Tag ein Weltensprung.

18.8.2026

Am 13.8. hat Lilja uns zwei propere Welpen geboren. Nach einer durchwachten Nacht ging es dann am Donnerstag morgen nicht so richtig voran und trotz guter Wehen war nach fast 2 h Fruchtwasserabgang immer noch kein Welpe geboren. Also fuhren wir zum Tierarzt. Wenn ich das jetzt hier so schreibe, klingt das alles sehr nüchtern...ist es aber nicht. Es ist mit sehr viel Stress und Aufregung und Sorgen machen verbunden. In der Praxis angekommen wurde Lilja zunächst geröngt und meine Tierärztin und ich schauten uns etwas überrascht an: Da sind nur zwei Welpen! ...und einer davon schien ein ganz ordentlicher Brocken zu sein für meine doch zierliche Lilja. Dieser befand sich im Geburtskanal also wurde Oxitocin gespritzt um die Wehentätigkeit zu aktivieren. 

Wiedereinmal fühlte ich mich in der Praxis souverän umsorgt und die professionelle und ruhige Art meiner Tierärztin beruhigte auch mich. Wir waren uns in jeder Sekunde einig, dass ein Kaiserschnitte wirklich die allerletzte Option bleiben sollte und wir alles versuchen werden um diese Welpen auf normalen Weger zur Welt zu bringen...und Lilja wollte das auch! Sie kooperierte wunderbar und nach einiger Zeit kamen wieder starke Presswehen und ich sah eine helle Schnauze und eine rosa Zunge. Wir hockten auf dem Boden und mit Birgits manueller Unterstützung flutschte der dicke Kerl heraus.

Für Lilja war das nun alles andere als fluffig gewesen und sie reagierte in den ersten Sekunden eher erstaunt. Erst als wir die Fruchthülle aufgerissen hatten und der kleine Kerl seine ersten Töne in die Welt quietschte wurde sie aufgeregt und begann ihn mit der Zunge zu bearbeiten. Welche Freude! So ein schönes Bübchen! Vor lauter Freude bemerkte ich die Farbe erst als er trocknete...er glänzt lackschwarz, also ein tricolor mit einem dicken weißen Kragen und Blesse. Schnell machte er sich auf den Weg an die gut gefüllten Zitzen und begann zu trinken. Dadurch wurde die Wehentätigkeit wieder stark und ich sah den zweiten Welpen kommen. Und just in dem Moment als die Tierärztin wieder ins Zimmer geflitzt kam rutschte ganz sachte der zweite Welpe in die Welt. Diesmal war Liljas Instinkt dann erwacht und sie packte aus und nabelte den Welpen ab. So groß war die Freude dann bei mir, dass es eine kleine rote Hündin ist. 

Nun werden sie morgen schon eine Woche jung und wegen des permanenten Überschusses an der Milchbar sind es wirklich dicke Dinger und quietschen fröhlich und zufrieden in die Welt. Lilja geht es nun auch wieder besser und wir genießen dieses kleine Glück. Zwei Welpen hatten wir noch nie und nun wird es eine sehr innige und intensive Zeit werden. Was mich in den letzten Tagen vor der Geburt schon wunderte war, das Lilja nicht mehr an Gewicht und Umfang zunahm...insgesammt hatte sie aber etwa 2,5 kg plus, was bei einem Normalgewicht von 11,4 kg recht ordentlich schien. Zum Glück sind es nun aber zwei und nicht nur einer....ein Einling wäre wirklich traurig für den Welpen.  Auch gab es natürlich Tränen der Freude und traurige Tränen...hatten doch mindestens 5 Familien auf ihren Welpen gewartet. Nun ist dieses Jahr noch nicht um, aber ich habe das Gefühl so wenig Islandhunde hat es lange nicht gegeben. 

Hier nun einige Fotos der ersten Tage:

29.07.2026

Die Zeit rennt und nun dauert es nur noch 2 Wochen bis zur Geburt. Liljas Bäuchlein ist nicht zu übersehen und wächst nun täglich. Stolze 2/3 des Geburtsgewichtes der Welpen entwickelt sich erst den letzten beiden Wochen. Also ist es kein Wunder dass Lilja Hunger hat wie die Raupe Nimmersatt und nun auch erstmals ihr Futter verteidigt. Vanadís war sehr erstaunt über dieses Verhalten und hat es leicht schmollend akzeptiert. 

Lilja hat nun mehr als zwei Kilo zugenommen und wir sind gespannt wie es weitergeht. Noch spielt sie gerne mit Ball und Co, allerdings weicht sie jedem Rempelversuch ihrer Mutter geschickt aus und zeigt auch hier deutlich an...haltet Abstand. In den Ruhephasen kuscheln sie alle aber immer weiterhin gerne miteinander. 

Ab Mitte nächster Woche machen wir es uns daheim gemütlich und es ist alles vorbereitet. 

Etwas Kopfzerbrechen hat mir dieser Buchstabe U nun schon gemacht, ist doch die Auswahl an Namen eher überschaubar und dazu noch auch oft für den deutschen Sprachgebrauch schwierig. Also bin ich bei der kleinen Eule = Ugla (sprich: üggla betontes ü) gelandet, wir erwarten nun unseren Ugla-Wurf mit Fellchen anstatt Federchen und sind so gespannt wie viele kleine Eulchen im Nest landen werden. 

Natürlich werden wir etwas aufgeregt sein..wie immer beim ersten Wurf und hoffen das alles gut gehen wird. Falls sich Lilja eher Zeit lässt werdet ihr hier nochmal vor der Geburt von uns lesen, ansonsten dann eben der Bericht der Landung kleiner Eulchen. 

20.7.2026

So Leute...wir sind zurück aus einer Woche Urlaub in der Schweiz und Lilja wird rund! Bereits vor unserem Urlaub, nämlich genau am Tag 27 der Trächtigkeit haben wir endlich den klaren zähen Schleim entdeckt, den eine Hündin absondert, wenn sie wirklich trächtig ist. 

Die Wanderwoche auf der Riederalp hat unser Mödchen noch sehr schlank gut gemeistert. Natürlich immer mit genügend Zeit zum ausruhen, die in dieser steilen Bergwelt nicht nur trächtige Hündinnen brauchen. 

Während unserer Urlaubswoche verschwand bei Lilja dann zusehends die Wespentaille in dem Maße wie ihr Appetit stieg. Unser Mädchen sucht viel Ruhe und verkriecht sich zum schlafen gerne unter Bänke und Tische. 

Seit vorgestern sind wir nun wieder daheim und Lilja hat bisher 0.6 kg zugenommen und ihr Umfang zeigt ein deutliches plus von 6 cm. Wir sind nun schon in der 6. Woche und da das Wachstum der Föten nun gerade so richtig beginnt, bekommt Lilja nunmehr und hochkaloriges Futter und natürlich so viel Ruhe oder Bewegung wie sie mag. Und wißt ihr was? Heute in drei Wochen ist schon der 61. Tag der Trächtigkeit...also die Geburtswoche. Wir werden nun das Welpenzimmer hübsch machen und ganz in Ruhe dabei zusehen wie das Bäuchlein wächst. 

Hier nun einige Impressionen unserer Bergwoche:

7.7.2026

Nun sind wir schon in der vierten Woche, heute ist Tag 26 von Liljas Trächtigkeit und wir wagen einen Blick in die Glaskugel: 

Nein, zu diesem Zeitpunkt sieht man noch nichts. Jedoch gibt es deutliche Veränderungen in ihrem Verhalten. So kommt es vor, dass sie jetzt Futter verteidigt, also sie brummt Vanadís einfach weg und diese respektiert es sofort. Das ist neu!  Auch Mama Tamin reagiert auf Lilja respektvoll und legt sich schonmal vor ihr nieder. Im nächsten Moment sind sie wieder vereint und bezeugen sich liebevoll ihre Zuneigung. Daheim ist sie mit uns sehr verschmußt und anhänglich, also noch mehr als sonst.

Auch schläft Lilja extrem viel, zu den Spaziergängen ist sie aber fit und reaktiv wie immer. Liljas Appetit ist groß und das Tempo beim fressen hat deutlich zugelegt. Die Portionen sind wie immer und sie startet mit einem schlanken Idealgewicht von 11,4 kg in die Trächtigkeit.

Gestern hatte sie offensichtlich Sodbrennen und diesen ach so leidenden Blick. Am Abend wurde dann auch noch etwas Futter wieder ausgespuckt.

Es stehen also alle Zeichen auf "trächtig". Am Wochenende fahren wir für eine Woche in die Berge. Entfliehen der Hitze die wieder kommen soll und freuen uns auf schwimmen im Bergsee und schöne Wanderungen und viel Ruhe.  Wenn wir zurück sein werden...gibt es hier dann hoffentlich schon etwas mehr auf der Waage. 

Ein verliebtes Wochenende

Lilja hat uns etwas warten lassen, aber dann war sie endlich läufig! Nun sind wir hier schon sehr zuchterfahren, aber wenn eine junge Dame zum ersten Mal den Prinzen treffen soll ist das immer noch sehr besonders und macht mich immer noch etwas nervös. Ich habe ihre Läufigkeiten bestens beobachtet und dokumentiert und so war ich mir meiner Sache so ziemlich sicher. 

Nach vielen negativen Erfahrungen aus vorangegangenen Jahren mit Progesterontests und Abstrichen lasse ich dies mittlerweile seit Jahren sein und verlasse mich stattdessen auf meine Beobachtungen, das Verhalten der Hündin und ich nehme mir Zeit. 

Das hat in den letzten Jahren immer geklappt und warum nicht auch bei Lilja?

So fuhren wir am 12.6. das erste mal zu Odinn (schön wenn der Rüde in der Nähe wohnt) und alles verlief wie im Lehrbuch. Nach einer kurzen intensiven Spielrunde waren sich die beiden einig, mein erster Kaffee noch nicht getrunken und zack, wars schon passiert. 

 

Zwei Tage später hat uns dann Odinn besucht und diesmal waren sie noch schneller. Die Omas staunten nicht schlecht...ja, wir haben für diesen Wurf nun beide leiblichen Omas im Hause und hoffen sie werden ihren Job mit Freude machen. Es wird also ein richtiger Mehrgenerationenhaushalt werden und mit Odinn als Papa bleiben wir in unserer "fra Dyrgjadottir" familie ohne verwandt zu sein. Odinn ist Sohn von Vanadís und Vandal und hat genetisch nichts mit Lilja gemein. Die genetische Diversität ist somit gegeben und der kommende Wurf wird in die Kategorie "grün" also dient der Diversität der Islandhunde. 

Beide sind typvolle Vertreter ihrer Rasse, verspielt und voller Bewegungsdrang.

Odinn hat sich zu einem wirklich typvollen Rüde entwickelt und es schaut so viel Vanadis aus seinen Augen. In seiner Zuchtzulassung steht, dass er etwas zu runde Augen hat...nun ja, ich sehe sehr schöne ovale Vanadís-Augen. Wer weiß vor wem er sich zu seiner ZZL so erschrocken hat, dass er die Augen weit aufgerissen hat? 

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